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Business Services von POET vereinfachen elektronische Einkaufsprozesse
Karlsruhe: 11. März, 2010 – Die POET AG, ein führender Anbieter von eBusiness-Lösungen, erweitert...
Glossar
| Monitoring- und Messaging-Funktionalität |
API steht für Application Programming Interface. Mit dieser Programmier-Schnittstelle können Programmierer das System erweitern oder an andere Systeme anpassen. | |
Application Service Provider (ASP) hosten eine Vielzahl von Anwendungen auf einem zentralen Server. Gegen Gebühren können die Kunden über geschützte Verbindungen per Internet oder über ein privates Netzwerk auf die gewünschten Anwendungen zugreifen. Sie müssen die benötigte Software nicht mehr selbst kaufen, einführen und betreuen, sondern mieten sich die gewünschten Anwendungen bei dem ASP. Selbst Release-Wechsel, also Software-Nachfolgeversionen, sind meist im Preis inbegriffen. Die Netzwerkanbindung und -infrastruktur sowie die Implementation der Software gehören üblicherweise ebenfalls zum Angebot von ASPs. | |
BMEcat ist ein Datenaustauschformat und geht auf eine Initiative des Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) zurück. Der Standard wurde gemeinsam mit der deutschen Großindustrie entwickelt. Er regelt den Aufbau eines standardisierten, elektronischen Kataloges und vereinheitlicht den Austausch von Produktstammdaten zwischen Herstellern und beschaffenden Organisationen. BMEcat ermöglicht Lieferanten bei einem Produktdatenaustausch nicht nur die Übertragung eines komplett neuen Kataloges, sondern beispielsweise auch eine Aktualisierung einzelner Produkte oder Preisdaten. BMEcat basiert auf dem vom World-Wide-Web-Konsortium unterstützten Internet-Standard XML. Alle bedeutenden E-Commerce- und E-Procurementsysteme unterstützen bereits heute den Import von BMEcat-Katalogen. Der von den Einkäufern von Großunternehmen getriebene Standard wurde erstmals Ende 1999 veröffentlicht und wird zunehmend auch international eingesetzt. | |
B2B ist ein Kürzel für 'Business to Business' und bezeichnet jenen Teil des e-Commerce, der den Internethandel von Waren oder Dienstleistungen zwischen Unternehmen ausmacht. B2C (Business to Consumer) hingegen bezeichnet Internetangebote von Unternehmen direkt an den Endverbraucher. | |
Ein Beschaffungssystem ist ein Software-System für den elektronischen Einkauf, also die Beschaffung, von Waren und Dienstleistungen. | |
Collaborative Commerce bedeutet, dass Unternehmen als Teil einer umfassenden Wertschöpfungskette aus Zulieferern, Beratern, Kunden und oft sogar Mitbewerbern firmenübergreifend kommunizieren und zusammenarbeiten. Das fördert den Austausch von Ideen, Informationen und Produktdaten ebenso wie den Abschluss von Geschäften. Außerdem führt Collaborative Commerce zu steigender Profitabilität und damit zu einer Win-Win-Situation für alle Beteiligten. | |
Content Management ist die Überschrift für die Behandlung von Inhalten. Das können unstrukturierte Inhalte wie z.B. WebContent sein, aber auch strukturierter Inhalt wie z.B Produktdaten. Katalogmanagement ist in diesem Sinne ein Teilaspekt des Content Management. Sehr häufig wird der Begriff Content Management aber synonym für WebContentManagement verwendet. | |
Cross-Media-Publishing beschreibt die gemeinsame Nutzung einer Datenquelle für verschiedene Veröffentlichungsformate, wie z.B. Print, CD-Rom, Webseite und elektronische Kataloge. Dabei ist die Datenquelle jeweils unabhängig vom Veröffentlichungsmedium. | |
cXML steht für 'commerce XML' und ist ein Datenaustauschformat von Ariba. | |
Ein reibungsloser Austausch der Produktdaten zwischen Einkäufer und Zulieferer ist unabdingbar für ein funktionierendes Beschaffungssystem. Damit elektronische Produktkataloge von den verschiedenen Beschaffungssystemen ‘gelesen‘ werden können, müssen sie im jeweiligen Katalogformat vorliegen. Beispiele für diese Formate sind: BMEcat, cXML und xCBL. | |
eCl@ss ist ein Produkt-Klassifikationsschema. Es ist vor allem auf deutschen Marktplätzen verbreitet, aber auch international anwendbar. Erarbeitet wurde der Standard von führenden Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen der deutschen Industrie. | |
E(lectronic) Commerce ist der englisch-sprachige Fachbegriff für elektronischen Geschäftsverkehr, elektronischen Handel oder Internet-Handel. ECommerce oder eBusiness ist also der Geschäftsverkehr zwischen Unternehmen (B2B) oder zwischen Unternehmen und ihren Kunden (B2C), der ganz oder teilweise über das Internet oder ähnliche offene oder geschlossene Computernetze abgewickelt wird. ECommerce bezeichnet aber nicht nur den elektronischen Handel mit Waren und Dienstleistungen, sondern den gesamten elektronischen Geschäftsverkehr, also über den Handel hinaus zum Beispiel auch Finanztransaktionen (Zahlungsverkehr). Zuweilen wird auch das Internet-Marketing als Teil des eCommerce begriffen, zum Beispiel die Werbung per eMail. | |
Als Economies of Scale werden Synergien bezeichnet, die beim Handel großer Mengen eines Produkts entstehen. Meist sind dies Preisvorteile. | |
Ein elektronischer Marktplatz ist eine internetbasierte Handelsplattform, auf der Käufer und Verkäufer zusammenkommen und handeln können. Durch eine effiziente Abbildung von Angebot und Nachfrage verschiedener Handelspartner steigt die Markttransparenz und Kosteneinsparungen werden möglich. B2B-Marktplätze können eine unterschiedliche Anzahl von Käufern und Anbietern haben. Ein neutraler Marktplatz bietet vielen Anbietern und vielen Käufern seine Dienste an. Wird der Marktplatz von einem einzigen Käufer betrieben, spricht man von einer e-Procurement-Lösung oder einem elektronischen Einkaufssystem. | |
ERP-Systeme sind Software-Systeme, die zur betrieblichen Planung und Verwaltung eingesetzt werden und interne Geschäftsprozesse optimieren. | |
E(lectronic) Procurement ist der englisch-sprachige Fachbegriff für elektronische Beschaffung. E-Procurement ist ein Teil des e-Business und bezeichnet den via Internet optimierten Beschaffungsprozess eines Unternehmens. Damit ist nicht nur der reine Einkaufsprozess gemeint, sondern auch elektronische Verhandlungen mit Zulieferern und Vertragsabschlüsse. | |
Siehe Beschaffungssystem. | |
Geschäftsprozesse sind einerseits die Abläufe innerhalb eine Unternehmens und andererseits die Prozesse, die bei zwischenbetrieblichen Geschäften ablaufen, also: Angebote, Preisverhandlungen, Kaufverträge und Bestellungen. Damit kann eine Software, die Geschäftsprozesse abbildet, sowohl ein ERP-System sein als auch eine eCommerce-Software. | |
Wörtlich übersetzt heißt Host Gastgeber. Gemeint ist damit ein Computer, der in einem Netzwerk Daten oder Dienste für andere Rechner bereitstellt. Dies kann zum Beispiel ein Großrechner sein oder ein Server. | |
Siehe Datenaustauschformat. | |
Katalogmanagement ist der abstrakte Überbegriff für alle Prozesse rund um elektronische Kataloge und e-Procurement. Darunter fallen auf Zulieferseite das Erstellen eines Zentralkatalogs, das Erstellen der spezifischen Kundenkataloge und letztendlich das Versenden. Auf Einkäuferseite werden die eingehenden Produktkataloge geprüft, freigegeben und zu einem Multi-Lieferanten-Katalog zusammengestellt, aus dem dann bestellt wird. | |
Damit in den Beschaffungssystemen der Großunternehmen vielfältige und hochwertige Informationen über die zu beschaffenden Waren verfügbar sind, müssen die Experten der einkaufenden Unternehmen und der Zulieferunternehmen optimal zusammenarbeiten. Eine Katalogplattform ist eine Softwarelösung, die die in diesem Zusammenhang notwendigen Arbeitsprozesse unterstützt, und zwar abteilungs- und unternehmensübergreifend. Das sind auf Zulieferseite die Katalogerstellung und auf Seiten der Einkäufer die Katalogüberprüfung und Weiterverarbeitung zu firmenspezifischen Gesamtkatalogen. | |
Klassifizieren bedeutet, ähnliche Gegenstände in Klassen zu gruppieren. In Supermärkten sind alle Waren gleichen Typs wie Milchprodukte, Nährmittel oder Süßwaren an einer Stelle zu finden, und jede Warengruppe ist weiter unterteilt, oder eben klassifiziert, zum Beispiel in Butter, Joghurt, Milch. Damit die Besteller am Bildschirm die Produkte verschiedener Lieferanten schnell auffinden, logisch einordnen und problemlos miteinander vergleichen können, werden auch hier Produktklassifikationen benötigt. Dazu werden die Produktdaten nach einem standardisierten Klassifikationsschema strukturiert. Produkte mit ähnlichen Eigenschaften werden also in bestimmten Produktklassen zusammengefasst. | |
Load Balancing ist eine in Kataloglösungen integrierte Funktionalität, um auch bei gleichzeitigem Zugriff vieler Teilnehmer auf einen elektronischen Marktplatz Systemzusammenbrüche zu verhindern und ein störungsfreies Arbeiten mit dem System zu gewährleisten. | |
Über die Monitoring- und Messaging-Funktionalität der POET eProcure Suite werden die Anwender aktiv über Aufgaben informiert, in denen ihre Mitarbeit gefordert ist. | |
MRO-Artikel sind die sogenannten nicht produktiven Güter. Dabei steht MRO für Maintenance, Repair, Organisation. Zu MRO-Artikeln gehören Büromaterialien, vom Bleistift bis zum Schreibtisch, Betriebsmittel zur Gebäudereinigung und -instandhaltung, aber auch Dienstleistungen wie Geschäftsreisen, Unterbringung, Catering-Services und sogar die Bereitstellung von Büroräumen und -gebäuden. Gerade solche MRO-Güter eignen sich hervorragend dazu, elektronisch beschafft zu werden, denn sie sind relativ leicht standardisierbar und die Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern sind eher gering. Außerdem sind diese Artikel nicht produktionskritisch, das heißt, sie gehen nicht in das eigentliche Produkt ein. Der Preis ist hier das zentrale Kriterium für die Kaufentscheidung. | |
Ein Multi-Lieferantenkatalog enthält die elektronischen Produktkataloge verschiedener Lieferanten. Damit kann der Besteller am Arbeitsplatz in einem Multi-Lieferantenkatalog gleiche Güter verschiedener Hersteller vergleichen und eine inhaltliche Auswahl treffen. | |
Eine Schnittstelle zum Datenaustausch, um am Open-Content-Network (OCN) von SAP teilzunehmen. An diesem Netzwerk sind alle Einkaufsorganisationen angeschlossen, die mit dem Beschaffungssystem SAP EBP/BBP arbeiten. | |
Virtuelle Auktion im Internet. Der Anbieter verkauft sein Produkt an denjenigen, der den höchsten Preis bietet. Online-Auktionen machen auf der Verkäuferseite Vertriebskanäle für neue Produkte frei und bieten der Käuferseite günstige Einkaufsmöglichkeiten. | |
Procurement-Kataloge sind individuell verhandelte elektronische Produktkataloge und müssen den spezifischen Anforderungen des einkaufenden Unternehmens entsprechen. Ein wichtiger Aspekt der elektronischen Beschaffung in großen Unternehmen ist die Steuerung von Beschaffungsvorgängen. Die Mitarbeiter des Unternehmens sollen die benötigten Waren nicht bei irgendeinem beliebigen Anbieter bestellen (siehe auch: Maverick Buying), sondern bei Zulieferern, mit denen ein Rahmenvertrag geschlossen wurde. Die Produktkataloge der jeweiligen Herstellerunternehmen werden deshalb direkt in das Procurement-System des einkaufenden Unternehmens eingespeist – und nur aus diesen Katalogen können die Mitarbeiter bestellen. | |
Der Publish/Subscribe-Mechanismus ist ein völlig neues Verfahren zum Austausch von Katalogen. Für Publish/Subscribe werden auch die Begriffe „Hot Distribution“ oder „Synchronisation“ verwendet. Der Empfänger erhält Kataloge über ein Application-Level-Protokoll wie zum Beispiel http, mit dem auch der kontrollierte Austausch von Fehler- und Statusberichten möglich ist. Der Vorteil ist, dass die Konsistenz von Katalogen während des gesamten Katalog-Lebenszyklus durch intelligente Zuordnung der Verantwortlichkeiten und Tätigkeiten sichergestellt wird. Für Einkäufer bedeutet dies unter anderem, dass sie Produktkataloge beim Hersteller abonnieren können. Sie werden dann automatisch benachrichtigt, sobald ein neuer Katalog eingetroffen und regelbasiert geprüft ist. | |
Eine Reverse Auction ist eine Auktion, in der die Rollen von Anbieter und Bieter vertauscht wurden. Ein Unternehmen signalisiert in einer Reverse Auction einen Bedarf an einem Gut und die Anbieter geben Preisangebote für die dieses Gut ab. Für eine Reverse Auction eignen sich insbesondere MRO-Güter. | |
Die Self-Service-Funktionalität von POET eProcure Suite und POET eCommerce Suite kommt bei der Version für Marktplatzbetreiber zum Tragen. Produktinformationen und Kataloge werden beim Marktplatzbetreiber gehostet. Die Zulieferunternehmen und Einkäufer sind über einen Web-Browser an die Katalogplattform angeschlossen und können auf dieser Plattform ihre eigenen Artikeldaten und Kataloge direkt pflegen. | |
Skalierbarkeit ist im weitesten Sinne die Möglichkeit, eine Software-Umgebung unverändert auf einer ganzen Reihe unterschiedlicher Computer anzuwenden, das heißt, ihren Anwendungsbereich zu erweitern. Damit wird auch die Möglichkeit beschrieben, ohne grundlegende Eingriffe in die Software steigenden Anforderungen an den Datendurchsatz allein durch Änderungen der Hardware zu genügen. Die Software ist skalierbar. | |
Staging bedeutet, einen produktiven Prozess in mehrere Schritte zu zerlegen. So müssen für die Erstellung eines elektronischen Kataloges erst einmal Daten gesammelt werden und anschließend in einem Hauptdokument zusammengefügt werden. Erst dann kann man diesen Katalog in ein Katalogformat exportieren. Eine Software mit Staging-Funktionalität beherrscht alle einzelnen Schritte. | |
Das Supplier Relationship Management bezeichnet die Steuerung des Informationsflusses zwischen Zulieferern und Einkaufsorganisationen und die Integration der Informationen von Zulieferern in den Beschaffungsprozess auf der Einkäuferseite. | |
Supply Chain Management ist die Steuerung der gesamten Wertschöpfungskette, vom Lieferanten zum Hersteller, über den Einzelhändler zum Endkunden. SCM hat im wesentlichen drei Ziele: Lagerbestände verringern, durch Datenaustausch in Echtzeit die Transaktionsgeschwindigkeit erhöhen und Umsätze steigern, indem die Kunden-Anforderungen effizienter umgesetzt werden. | |
Supplier Domains sind abgegrenzte Arbeitsbereiche innerhalb einer Katalogplattform. POET Software kann für die externe Nutzung geöffnet werden, egal ob sie von einem Marktplatz, einem einkaufenden Unternehmen oder einem Catalog Service Provider betrieben wird. Der Betreiber richtet dazu für externe Nutzer, meistens sind das Zulieferunternehmen, sogenannte Supplier Domains ein. Die Zulieferunternehmen können sich dann in die Plattform einloggen und sie im Self-Service-Modus nutzen, um Kataloge zu erstellen oder zu pflegen (siehe auch: Domain-Konzept). | |
UN/SPSC (United Nations Standard Product & Services Code) ist ein Klassifikationsschema, das überwiegend im US-amerikanischen Raum eingesetzt wird. | |
xCBL steht für 'XML Common Business Library' und ist ein Datenaustauschformat. Weitere Informationen zu dem Format sind unter www.xcbl.org zu finden. | |
XML ist die Abkürzung für ‘Extensible-Markup-Language‘ und bezeichnet ein universelles Datenformat für die Publikation und den Austausch von strukturierten Dokumenten im Internet oder in Intranets. |


