POET unterstützte mit einer Spende "Cent-hinterm-Komma" ein Projekt für behinderte Kinder und Jugendliche. Im Vordergrund steht die Förderung der Mobilität, Integration und Lebensqualität für Menschen mit Behinderungen. Was konnte durch die Spende von POET bewegt werden? Im Gespräch mit Nadine Sterner, Geschäftsführer Carsten de la Porte POET: Herr de la Porte, danke dass Sie sich die Zeit nehmen unseren Lesern einen Einblick in Ihr Projekt zu geben. Wie entstand das Projekt CENT HINTERM KOMMA? De la Porte: Initiator von "Cent hinterm Komma" war 1991 der gemeinnützige Förderverein "Humanitäre Botschaft e.V." mit Sitz in Karlsruhe-Durlach. In Kooperation mit der City Initiative Karlsruhe wurden zum Stadtfest 2006 die ersten vierhundert Spendendosen flächendeckend in Karlsruhe aufgestellt. Durch viele Spenden konnten wir bereits Projekte im Gesamtvolumen von rund 40.000 Euro unterstützen. POET: Spenden sind also elementar für das Bestehen dieses Projektes. Wie schaffen Sie es in Zeiten leerer Kassen die nötigen Mittel zu erhalten? De la Porte: Wichtig sind unter anderem natürlich Unternehmen mit sozialer Verantwortung wie die POET AG. Wir profitieren dabei durch viele medienwirksame Aktionen. POET wurde ja beispielsweise auch als Mitglied der City Initiative Karlsruhe (CIK) auf unsere Institution aufmerksam. POET: Welchem Zweck floss die Spende der POET AG zu? De la Porte: Die Spende von POET wurde für eine integrative Segelfreizeit verwendet, die wir im August für Menschen mit und ohne Handicap in Holland organisiert haben – ein wirklich einzigartiges Erlebnis. POET: Welche Aktionen gestalten Sie für Ihre Schützlinge? De la Porte: Der eben erwähnte Segeltörn ist ein ganz aktuelles Beispiel. Es war spannend für alle Beteiligten, unter anderem fuhren auch Führungskräfte aus Unternehmen mit, für die diese Woche eine echte Seitenwechselerfahrung war, bei der Empathie und Teamfähigkeit gefragt war. Es wurden feste Teams gebildet die über die ganze Woche verteilt die anfallenden Arbeiten erledigen mussten. Das war Inklusion pur, weil ja auch so ein Schiff nicht unbedingt barrierefrei und behindertengerecht ist. Aber wenn man sich gegenseitig unterstützt dann klappt es auch. POET: Welche aktuellen Projekte verfolgen sie derzeit mit CENT HINTERM KOMMA? De la Porte: Seit dem 16.09.2009 gibt es das 1. Karlsruher Ausmalbuch. 15 Studierende der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe haben insgesamt 20 lustige Motive gezeichnet, die markante und bekannte Orte in Karlsruhe zeigen. Genauso vielfältig wie die Motivauswahl, sind auch die unterschiedlichen Stilrichtungen die man in dem Büchlein wiederfindet. Der Verkaufserlös dieser Malbücher fließt komplett in unser Projekt für weitere Aktionen und Förderung. POET: Wie können Interessenten und Spendenwillige sie erreichen? De la Porte: Das ist einfach. Unter der Webadresse www.cent-hinterm-komma.de stehen Details zu uns und unseren Projekten. Wir freuen uns über jede Unterstützung. POET: Herr de la Porte, POET wünscht Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihrem Projekt und wir freuen uns, dass unsere Spende etwas bewegen konnte. De la Porte: Vielen Dank. Der Wunsch, Menschen mit Behinderung ins alltägliche Leben zu integrieren treibt uns stets voran. 
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