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ThyssenKrupp
Triaton betreibt das e-Procurement-System und das Katalogmanagement für die ThyssenKrupp AG. „Das e-Procurement-Projekt selbst läuft schon seit über zwei Jahren und hat bereits Einsparungen gebracht: Lager sind abgebaut, Durchlaufzeiten verkürzt und die Prozesskosten reduziert worden“, erläutert Doris Wedig, zuständig für das Contentmanagement bei Triaton.
Konzernweites Lead Buyer-Konzept senkt Kosten
Im Rahmen der konzernweiten Einkaufsstrategie setzt ThyssenKrupp auf das sogenannte „Lead Buyer“-Konzept. Das bedeutet, dass für einzelne Bedarfsgruppen jeweils ein Einkäufer eines bestimmten Konzernunternehmens (i.d.R. das Konzernunternehmen mit dem höchsten Bedarf) stellvertretend für den Gesamtkonzern Rahmenverträge und Konditionen verhandelt.
Triaton fungiert in diesem Konzept als Dienstleister: Mit einem Team aus hochspezialisierten Experten betreibt das Unternehmen als Competence Center eine Katalogplattform für den ThyssenKrupp Konzern. Die Katalog-Software und entsprechende Services zur Katalog-Verarbeitung stehen als zentrales Angebot zur Verfügung und können von den einzelnen Konzernunternehmen genutzt werden. Triaton unterstützt die einzelnen Facheinkäufer dabei sowohl bei der Integration der Zulieferunternehmen als auch bei der Prüfung und Freigabe von Produktkatalogen. „Die Einkäufer des Konzerns haben einen kaufmännischen Hintergrund, sie sind keine Techniker“, beschreibt Doris Wedig die Ausgangssituation. „Damit sie sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können, nehmen wir ihnen auf unserer Katalogplattform im Rahmen der Katalogerstellung alle Prozesse ab, die technisches Detailwissen erfordern.“
Katalogplattform mit Self-Service-Angeboten
„Früher haben wir die Lieferantenkataloge von einem Dienstleister aufbereiten lassen. Dies ist jedoch für einen Großkonzern wie ThyssenKrupp keine optimale Lösung. Nach einer ausführlichen Testphase im Sommer 2002 haben wir uns deshalb entschlossen, mit einer Lösung von POET eine eigene Katalogmanagement-Plattform einzurichten, auf der wir sowohl den Einkäufern als auch den Zulieferern Katalog-Services anbieten können“, so Doris Wedig.
„Unsere Motivation für das Projekt war, eine Katalogmanagement-Plattform zu haben, mit der wir sowohl unsere Lieferanten als auch unsere Lead Buyer optimal unterstützen können“, erläutert Toni Faas, Projektverantwortlicher für das e.Procurement-System bei der ThyssenKrupp AG – „Die Katalogmanagement-Software von POET deckte alle diese Bereiche kompetent ab“.
Etwa 130 Kataloge existierten bereits und konnten nach der Einführung der POET Lösung direkt in das neue System übernommen werden. Rund 50 Lieferanten haben mittlerweile eigenständig Updates auf dem System durchgeführt. Die bestehenden Kataloge decken den gesamten MRO-Bereich (Maintenance, Repair und Operations) wie Betriebsstoffe, Arbeitsschutz, Verpackungsmaterial, Ersatzteile, Bürobedarf, Drucksachen, Werbematerialien etc. ab. „Von den Lieferanten bekommen wir gutes Feedback. Die sind begeistert, da sie aufgrund der einfach gehaltenen Funktionalitäten sehr eigenständig arbeiten können. Auch die kleineren, technologisch nicht so weit entwickelten Lieferanten sind bei uns nicht ausgeschlossen, da sie z.B. ihre Katalogdaten auch in Excel erstellen können und wir dann daraus die für das Katalogsystem notwendigen BMEcat-Kataloge generieren. Anschließend können sie über ihren Web-Browser auf die Software zugreifen und eigenständig Updates durchführen“ verdeutlicht Doris Wedig.
1900 Besteller konzernweit
Nach einer weiteren Testphase im Februar/März 2003 entschloss sich ThyssenKrupp, nicht nur für das Katalogmanagement, sondern auch für die Bestellvorgänge im Unternehmen ein POET Modul einzusetzen. Im April 2003 fiel die Entscheidung zum Austausch des alten Systems, ab Mai 2003 war das erste Konzernunternehmen mit dem neuen X-Solutions Modul Modul Enterprise Catalog produktiv. Nach Abschluss der Umstellung können jetzt rund 1900 Nutzer von ihrem Arbeitsplatz aus auf die Kataloge zugreifen.
„Die Synchronisation zwischen den einzelnen Modulen war aufwändiger, als wir zunächst dachten. Der Prozess zeigt aber auch, wie sehr hier ein Spezialist gefragt ist. Durch unseren Shared Service Ansatz im Competence Center können die Prozessbeteiligten auf das notwendige Know How serviceorientiert zurückgreifen“, so Doris Wedig.
Triaton GmbH, ein Unternehmen von HP
Die Triaton GmbH, ein Unternehmen von HP, mit Sitz in Krefeld ist einer der größten IT-Service-Provider in Deutschland. Im Verbund mit seiner Konzernmutter HP plant, implementiert, betreibt und wartet das Unternehmen komplexe IT-Landschaften. Der IT-Service-Provider ist in Deutschland flächendeckend vertreten.
Triaton kennt die komplexen IT-Anforderungen insbesondere in den Branchen Automotive, Chemie, Pharma, Maschinen- und Anlagenbau sowie Stahl/Metall. Darüber hinaus schenken namhafte Kunden aus der Branche Banken/Versicherungen, der Nahrungs- und Genussmittelindustrie und der öffentlichen Hand Triaton ihr Vertrauen.


